Das sind wir

Franziska

Kleidertausch Kleiderkreisel Secondhand Cradle to Cradle
Als vor 7 Jahren Rana Plaza einstürzte, war ich geschockt. Wie konnte es sein, dass Menschen für die Produktion unserer Kleidung starben? Ich war damals 14 Jahre alt und – ja es ist im Nachhinein peinlich – gehörte zu den Mädchen, für die das Shoppen in Primark & Co. das Highlight schlechthin war. Aber so klar zu sehen, dass für die Unternehmen Profite wichtiger sind als der Schutz von Menschen? Das brachte in mir einen Stein ins Rollen. Etwas später besuchte ich mit Freunden einen Kleidertausch im Ruhrpott und wurde Fan! In unserer Stadt gab es sowas damals noch nicht. Deshalb organisierten wir mit unserer Greenpeace-Jugendgruppe ein eigenes Kleidertauschevent.
 
Seitdem ist Kleidertausch meine Leidenschaft! Ich habe schon einige Tauschpartys zusammen mit Greenpeace und den Students for Future organisiert. Dabei ist mir immer wieder aufgefallen: Werbung machen ist eine Menge Arbeit! Und wie schön wäre es, wenn Besucher einfach auf einen Blick Events in ihrer Nähe finden könnten? Deshalb bin seit Jahren stolzes Mitglied des Kleidertausch.de-Teams. Ich kümmere mich um den Veranstaltungskalender und dem recherchieren Faktenposts. Außerdem liebe ich es, Texte zu schreiben und Kleidung zu nähen und zu reparieren!
Kleidertausch Kleiderkreisel Secondhand Cradle to Cradle
Kleidung tauschen Kreislaufwirtschaft Secondhand Kleiderkreisel

Anna

Kleidung tauschen Kreislaufwirtschaft Secondhand Kleiderkreisel

Früher habe ich mir keine großen Gedanken um meinen Kleidungskonsum gemacht und eher nach dem Motto „Nehm‘ ich mal mit & Sale“ gekauft. Das Umdenken kam bei mir nach und nach. Mittlerweile weiß ich, welche Belastung unverhältnismäßiger Konsum in alle Richtungen für unsere Umwelt und damit auch für uns Menschen bedeutet. Zuerst habe ich angefangen, mich vegan zu ernähren, das Auto gegen das Rad eingetauscht, mein Kaufverhalten verändert… Und trotzdem hatte ich immer noch das Gefühl, dass das alles nicht reicht und ich mit meinem privilegierten Hintern nicht genug mache. Wer anfängt, sich eingehender mit den Problemen unserer Zeit auseinanderzusetzen (Stichwort Klimawandel, Artensterben, soziale Ungerechtigkeit etc.) wird das Gefühl des Weltschmerzes nur allzu gut kennen. Irgendwann dachte ich dann aber: „Meckern und am Zustand der Welt verzweifeln macht nichts besser“. Also bin ich über den Schritt „Ich stelle was in meinem Privatleben um“ hinausgegangen und aktiv geworden. Vor 2,5 Jahren habe ich mich der Greenpeace-Ortsgruppe meiner Wahlheimat Wuppertal angeschlossen und dort Franzi kennengelernt. Der Rest ist Geschichte 😉

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir Slow Fashion als Gewinn und coole Alternative ansehen und nicht als Verzicht auf das nächste Schnäppchen um die Ecke. Auf Flohmärkten und Co. schaue ich am liebsten nach der bunt gemustertsten Bluse und bei Kleidertausch.de widme ich mich super gerne gerade den gestalterischen Elementen.