Kleidertausch – Was ist das überhaupt?

Schrankhüter – Wer kennt nicht die Kleidungsstücke, die man mit Begeisterung gekauft hat und die jetzt ein trauriges Dasein, irgendwo in der hintersten Ecke des Schranks, fristen? Die gute Nachricht ist: Es gibt Leute da draußen, die genau nach dem suchen, was du aussortiert hast. Und umgekehrt: Auch du kannst neue Schätze auf Kleidertauschpartys finden.

Und wie geht das jetzt?

Auch wenn jede Kleidertauschparty ein bisschen anders ist, gibt es doch das folgende Grundkonzept:

1. Du bringst aussortierte, gewaschene und noch gut erhaltene Kleidungsstücke mit.

  • Die Kleidung muss nicht von einer bekannten Marke oder nachhaltig produziert sein – Hauptsache sie ist noch so gut erhalten, dass du sie deiner besten Freundin/ deinem besten Freund geben würdest.
  • Informier dich vorher, ob die Anzahl begrenzt ist und was du mitbringen darfst (Manchmal sind z. B. Accessoires nicht erwünscht).

2. Deine Kleidung wird am Eingang im Empfang genommen oder du sortierst sie selbst ein.

3. Du kannst stöbern, anprobieren und neue Leute kennenlernen. Oft gibt es die Befürchtung, dass sie selbst in den Tauschhandel mit anderen treten müssten – Das haben wir aber noch nie erlebt.

4. Nach einem gelungenen Nachmittag kannst du mit neuen Lieblingsstücken nach Hause gehen. Bei den meisten Tauschpartys kann man so viele Teile mitnehmen wie man möchte (sofern man auf die anderen Rücksicht nimmt und sich nicht Koffer volllädt), manchmal kann man aber auch nur so viel mitnehmen, wie man hingebracht hat. Frag da einfach die Veranstalter 🙂