Einen Kleidertausch organisieren

- Tipps für (zukünftige) Veranstalter

Super, dass ihr eure eigene Tauschbörse organisieren möchtet! Auch wenn es erstmal nach einem Berg Arbeit aussieht, lohnt es sich auf jeden Fall. Jetzt heißt es also: dranbleiben. Um euch so gut es geht zu unterstützen, haben wir hier unsere Erfahrungen zusammengetragen und geben euch Tipps, wie auch ihr bald die Herzen von Secondhand-Fans höher schlagen lasst 😉

Team finden

Eine Kleidertauschparty durchzuführen ist mehr oder weniger viel Arbeit, je nachdem, wie viele Besucher ihr erwartet und wie viel Schnickschnack ihr plant. Also sucht euch am besten Unterstützung! Als Richtwert würden wir 2-4 Leute für die Organisation und 5-10 Helfer am Veranstaltungstag nennen. Hilfe könnt ihr entweder im Freundes- und Bekanntenkreis finden, oder ihr fragt bei Vereinen und Parteien nach, ob dort Interesse für das Thema besteht. Zum Planen, wer bei der Tauschparty welche Schicht übernimmt, ist doodle.com empfehlenswert. Auch ist es hilfreich, einen Rückzugsraum für Helfer anzubieten, in dem sie kurz Pause machen sowie ihre eigenen Sachen unterbringen können. Wertsachen (egal ob mit realem oder nur sentimentalem Wert) sollten zuhause gelassen werden.

Team finden

Eine Kleidertauschparty durchzuführen ist mehr oder weniger viel Arbeit, je nachdem, wie viele Besucher ihr erwartet und wie viel Schnickschnack ihr plant. Also sucht euch am besten Unterstützung! Als Richtwert würden wir 2-4 Leute für die Organisation und 5-10 Helfer am Veranstaltungstag nennen. Hilfe könnt ihr entweder im Freundes- und Bekanntenkreis finden, oder ihr fragt bei Vereinen und Parteien nach, ob dort Interesse für das Thema besteht. Zum Planen, wer bei der Tauschparty welche Schicht übernimmt, ist doodle.com empfehlenswert. Auch ist es hilfreich, einen Rückzugsraum für Helfer anzubieten, in dem sie kurz Pause machen sowie ihre eigenen Sachen unterbringen können. Wertsachen (egal ob mit realem oder nur sentimentalem Wert) sollten zuhause gelassen werden.

Teilt am besten vorab die anfallenden Aufgaben auf. Die unten stehenden Zahlen sollen nur eine Orientierung geben und hängen natürlich vom Einzelfall ab:

  • 2-3 Personen, die am Eingang die mitgebrachten Teile sichten und nicht mehr Brauchbares aussortieren
  • 2 Personen, die darauf achten, dass die Kleidung auf den Tischen ordentlich aussieht und in den Umkleiden liegengelassene Sachen sowie runtergefallene Sachen zurückhängt
  • Helfer für den Auf- und Abbau


    Optional
    :

  • 1 Ansprechpartner am Eingang, der die Regeln kurz erklärt
  • 1-2 Betreuer für einen Infostand und eine Feedback-Wand am Ausgang, welche auch sicherstellen, dass keine Bügel mitgenommen werden
  • falls ihr eine Warteschlange einrichtet: ein Türsteher am Kopf der Schlange, welcher regelt, wie viele Gäste reingelassen werden
  • Falls Corona noch akut ist: 2 Leute, die am Eingang 2G+ checken
  • Betreuer für alles Optionale (Musik, Verkauf von Kuchen & Getränken, …)

Eure Teammitglieder sollten sich auf jeden Fall vorher kennenlernen oder zumindest ein Erkennungszeichen tragen, damit sich keine dritten Personen als Helfer ausgeben und euch dazwischenfunken.

Location

Veranstaltungen Events Wuppertal

Welche Räumlichkeiten kann man günstig mieten oder im besten Fall kostenlos nutzen? Fragt bei Kulturhäusern, Gemeindezentren, Veranstaltungsorten für Kleinkunst, Sozialunternehmen, Vereinen, Cafés, Tanzschulen, dem AStA der Uni usw. nach. Vielversprechend sind vor allem Orte, die sich selbst für Nachhaltigkeit einsetzen. Im Sommer kommen auch Terrassen und Gärten in Betracht, da muss allerdings das Wetter mitspielen.

Ihr könnt euch auch mit anderen Veranstaltern zusammentun. Findet demnächst ein Festival, eine Projektwoche oder eine Messe statt? Möglicherweise finden sich Zeit und Platz im Rahmenprogramm und bei der dafür zur Verfügung stehenden Fläche.
Weniger lohnend sind Anträge auf Sondernutzung von öffentlichen Flächen, weil diese meist nur mit vielen Auflagen und Mindestgebühren gestattet werden.

Location

Welche Räumlichkeiten kann man günstig mieten oder sogar kostenlos nutzen? Fragt bei Kulturhäusern, Gemeindezentren, Veranstaltungsorten für Kleinkunst, Sozialunternehmen, Vereinen, Cafés, Tanzschulen, dem AStA der Uni usw. nach. Vielversprechend sind vor allem Orte, die sich selbst für Nachhaltigkeit einsetzen. Im Sommer kommen auch Terrassen und Gärten in Betracht, da muss allerdings das Wetter mitspielen.

Ihr könnt euch auch mit anderen Veranstaltern zusammentun. Findet demnächst ein Festival, eine Projektwoche oder eine Messe statt? Möglicherweise finden sich Zeit und Platz im Rahmenprogramm und bei der dafür zur Verfügung stehenden Fläche.
Weniger lohnend sind Anträge auf Sondernutzung von öffentlichen Flächen, weil diese meist nur mit vielen Auflagen und Mindestgebühren gestattet werden.

Veranstaltungen Events Wuppertal
Tipps zum Welt retten

Behaltet bei der Wahl der Location im Hinterkopf, dass sie mit beeinflusst, wie viele und welche Leute kommen. Im Optimalfall ist es genau der Ort, in dem sich eure Zielgruppe sowieso gerne aufhält. Sehr gute Erfahrungen haben wir mit einem alternativen, hippen Café gemacht. Im Gegensatz dazu kam fast niemand, als wir eine Tauschbörse in einer Kirche ausgerichtet haben.

Tipps zum Welt retten

Behaltet bei der Wahl der Location im Hinterkopf, dass sie mit beeinflusst, wie viele und welche Leute kommen. Im Optimalfall ist es genau der Ort, in dem sich eure Zielgruppe sowieso gerne aufhält. Sehr gute Erfahrungen haben wir mit einem alternativen, hippen Café gemacht. Im Gegensatz dazu kam fast niemand, als wir eine Tauschbörse in einer Kirche ausgerichtet haben.

Tauschkonzept

1. Wie viel Kleidung darf mitgebracht werden?
Wir empfehlen, eine Obergrenze festzulegen. 10 Teile sind ein gutes Limit – alles darüber hinaus animiert Gäste, kaputte Teile mitzubringen.

2. Nehmt ihr die Sachen am Eingang in Empfang?
Dies ist notwendig, wenn ihr das o.g. Limit für die Anzahl mitzubringender Kleidungsstücke durchsetzen wollt oder wenn ihr den Gästen den Gefallen tut, die Sachen für sie in die Kategorien einzusortieren (mehr dazu im nächsten Abschnitt). Außerdem könnt ihr so direkt alles Defekte aussortieren, damit es gar nicht erst in den Umlauf kommt. Je nach Zustand könnt ihr Lumpen in den Müll schmeißen und noch zu rettende Kleidung in eine Upcycling-Kiste legen, aus der sich nähbegeisterte Gäste bedienen können. Wenn ihr nicht so viele Helfer habt, empfehlen wir, die Besucher die Kleidung selbst einsortieren zu lassen und rumzugehen und beim Falten und Ordnen Kaputtes auszusortieren.

3. Darf man nur so viel wieder mitnehmen, wie man mitgebracht hat, und falls ja, wollt ihr das genau nachzählen oder vertraut ihr da einfach euren Gästen?

Manche Organisatoren vergeben Punkte pro Kleidungsstück, sodass man nur dieselbe Anzahl an Kleidungsstücken wieder mitnehmen kann. Manchmal werden die Punkte auch nach der Kleidungsart vergeben (z. B. ist dann eine Jacke mehr wert als ein T-Shirt). Manche bestimmen, dass nur höherwertige Sachen (keine Basics oder günstige Marken) getauscht werden dürfen – und manche machen keinen Unterschied bei den Teilen und sehen die mitgebrachten und ertauschten Mengen (innerhalb des Limits) entspannt.
Wir selbst haben gute Erfahrungen damit gemacht, all das nicht zu tun und auch die Anzahl mitgenommener Kleidung freizustellen, denn oft bleiben so oder so große Mengen an Kleidung übrig. Einschreiten sollte man trotzdem, wenn sich jemand übertrieben viel Kleidung nimmt und dabei nicht mehr auf die anderen Gäste Rücksicht nimmt. Gebt die Regeln vorher bekannt, damit sich die Gäste darauf einstellen können. Hängt sie am besten zusätzlich in Plakatgröße am Eingang auf.

Tauschkonzept

1. Wie viel Kleidung darf mitgebracht werden?
Wir empfehlen, eine Obergrenze festzulegen. 10 Teile sind ein gutes Limit – alles darüber hinaus animiert Gäste, kaputte Teile mitzubringen.

2. Nehmt ihr die Sachen am Eingang in Empfang?
Dies ist notwendig, wenn ihr das o.g. Limit für die Anzahl mitzubringender Kleidungsstücke durchsetzen wollt oder wenn ihr den Gästen den Gefallen tut, die Sachen für sie in die Kategorien einzusortieren (mehr dazu im nächsten Abschnitt). Außerdem könnt ihr so direkt alles Defekte aussortieren, damit es gar nicht erst in den Umlauf kommt. Je nach Zustand könnt ihr Lumpen in den Müll schmeißen und noch zu rettende Kleidung in eine Upcycling-Kiste legen, aus der sich nähbegeisterte Gäste bedienen können. Wenn ihr nicht so viele Helfer habt, empfehlen wir, die Besucher die Kleidung selbst einsortieren zu lassen und rumzugehen und beim Falten und Ordnen Kaputtes auszusortieren.

3. Darf man nur so viel wieder mitnehmen, wie man mitgebracht hat, und falls ja, wollt ihr das genau nachzählen oder vertraut ihr da einfach euren Gästen?

Manche Organisatoren vergeben Punkte pro Kleidungsstück, sodass man nur dieselbe Anzahl an Kleidungsstücken wieder mitnehmen kann. Manchmal werden die Punkte auch nach der Kleidungsart vergeben (z. B. ist dann eine Jacke mehr wert als ein T-Shirt). Manche bestimmen, dass nur höherwertige Sachen (keine Basics oder günstige Marken) getauscht werden dürfen – und manche machen keinen Unterschied bei den Teilen und sehen die mitgebrachten und ertauschten Mengen (innerhalb des Limits) entspannt.
Wir selbst haben gute Erfahrungen damit gemacht, all das nicht zu tun und auch die Anzahl mitgenommener Kleidung freizustellen, denn oft bleiben so oder so große Mengen an Kleidung übrig. Einschreiten sollte man trotzdem, wenn sich jemand übertrieben viel Kleidung nimmt und dabei nicht mehr auf die anderen Gäste Rücksicht nimmt. Gebt die Regeln vorher bekannt, damit sich die Gäste darauf einstellen können. Hängt sie am besten zusätzlich in Plakatgröße am Eingang auf.

Präsentation der Kleidung

Secondhand Kleidung

Praktisch ist es, wenn die Kleidung in Kategorien einsortiert wird, die durch (Papp-)Schilder auf Augenhöhe erkenntlich gemacht werden (z. B. Jacken, Hosen, T-Shirts…). Achtet darauf, dass man die Schilder auch aus mehr als einem Meter Abstand erkennen kann. Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch innerhalb der Kategorien noch nach Größen unterteilen; diese könnt ihr z. B. einfach auf Kreppband schreiben und auf den jeweiligen Tischabschnitt kleben. Kleider und Jacken sehen an Kleiderstangen aufgehängt viel schöner aus. Bei Tischen muss man erfahrungsgemäß häufiger ordnen und falten, da sie schnell zum Wühltisch werden.

Secondhand Kleidung

Präsentation der Kleidung

Praktisch ist es, wenn die Kleidung in Kategorien einsortiert wird, die durch (Papp-)Schilder auf Augenhöhe erkenntlich gemacht werden (z. B. Jacken, Hosen, T-Shirts…). Achtet darauf, dass man die Schilder auch aus mehr als einem Meter Abstand erkennen kann. Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch innerhalb der Kategorien noch nach Größen unterteilen; diese könnt ihr z. B. einfach auf Kreppband schreiben und auf den jeweiligen Tischabschnitt kleben. Kleider und Jacken sehen an Kleiderstangen aufgehängt viel schöner aus. Bei Tischen muss man erfahrungsgemäß häufiger ordnen und falten, da sie schnell zum Wühltisch werden.

Bügel gibt es häufig bei großen Kaufhäusern auf Anfrage geschenkt. Einfach bei der Telefonzentrale anrufen und freundlich fragen lohnt sich. Manches geeignete Möbelstück findet sich auch im eigenen Privatbestand oder in dem von Freunden, Bekannten und Verwandten.

Tipps zum Welt retten

Bügel gibt es häufig bei großen (Sozial-)Kaufhäusern auf Anfrage geschenkt. Einfach bei der Telefonzentrale anrufen und freundlich fragen lohnt sich. Manches geeignete Möbelstück findet sich auch im eigenen Privatbestand oder in dem von Freunden, Bekannten und Verwandten.

Tipps zum Welt retten

Umkleiden & Spiegel

Bietet unbedingt Spiegel und Umkleiden an, damit eure Gäste vor Ort feststellen können, ob ihnen die ertauschten Teile gut stehen und passen. Erwartet ihr nur wenige Tauschgäste, dann reichen auch WC-Kabinen als Umkleiden aus. Sobald es mehr als etwa 12 Gäste pro vorhandener Kabine werden, sollte es eine andere Lösung geben. Hat die Location separate Räume, die sich per Aushang zur Umkleide erklären lassen? Fenster lassen sich mit Vorhängen, Stoffbahnen oder Planen abhängen.

Gruppenumkleiden werden von Gästen angenommen und sind genauso beliebt wie Einzelumkleiden. Sie lassen sich gut bauen aus Paravents, Stellwänden, Stangen und/oder auf Kopfhöhe gespannten Seilen, an welche Stoffbahnen, Vorhänge, Planen, Bettlaken o. Ä. gehängt werden. Bei ausreichend Deckenhöhe kann man auch Gartenpavillions oder Zelte aufstellen.

Tipps zum Welt retten

Spiegel für die Umkleiden bekommt man bei eBay Kleinanzeigen häufig geschenkt.

Tipps zum Welt retten

Spiegel für die Umkleiden bekommt man bei eBay Kleinanzeigen häufig geschenkt.

Logistik

Klärt vorher ab: Sind in der Location genug Kleiderstangen, Tische usw. vorhanden? Wenn nicht, wer kann sie euch ausleihen, wer holt sie ab und bringt sie zurück? Wo könnt ihr das Material zwischen euren Tauschpartys lagern?

Was macht ihr mit (der oft riesigen Menge an) übrig gebliebener Kleidung? Ihr könntet sie (komplett oder zum Teil) als Grundstock für den nächsten Tausch aufheben – allerdings bringen die Gäste dort ja auch wieder etwas mit. Empfehlen würden wir euch deshalb, die übrig gebliebene Kleidung an soziale Projekte zu spenden, welche die Sachen vor Ort verwenden und sie nicht exportieren. Gute Erfahrungen haben wir mit dem Sozialkaufhaus in unserer Stadt gemacht, sowie mit einigen Mitgliedern des Dachverbands FairWertung (eine unvollständige Übersicht findet ihr hier – Nachfragen lohnt sich). Schaut euch am besten vorher genau an, was mit den Spenden gemacht wird, da besonders das Thema Export problematisch ist.

Logistik

Klärt vorher ab: Sind in der Location genug Kleiderstangen, Tische usw. vorhanden? Wenn nicht, wer kann sie euch ausleihen, wer holt sie ab und bringt sie zurück? Wo könnt ihr das Material zwischen euren Tauschpartys lagern?

Was macht ihr mit (der oft riesigen Menge an) übrig gebliebener Kleidung? Ihr könntet sie (komplett oder zum Teil) als Grundstock für den nächsten Tausch aufheben – allerdings bringen die Gäste dort ja auch wieder etwas mit. Empfehlen würden wir euch deshalb, die übrig gebliebene Kleidung an soziale Projekte zu spenden, welche die Sachen vor Ort verwenden und sie nicht exportieren. Gute Erfahrungen haben wir mit dem Sozialkaufhaus in unserer Stadt gemacht, sowie mit einigen Mitgliedern des Dachverbands FairWertung (eine unvollständige Übersicht findet ihr hier – Nachfragen lohnt sich). Schaut euch am besten vorher genau an, was mit den Spenden gemacht wird, da besonders das Thema Export problematisch ist.

Werbung

Ein wirklich nicht zu unterschätzendes Thema – denn was nützt die beste Kleidertauschparty, wenn keiner kommt?
Der Termin und die Tauschregeln solltet ihr vor dem Start des Bewerbens festlegen und nur im Notfall noch verändern, da die Änderungen nicht mehr zuverlässig alle Interessenten erreichen werden. Falls ihr nicht besonders Social Media affin seid und eure Tauschparty häufiger stattfindet, könnt ihr auch bei eurem Event eine Mailingliste auslegen, in die sich Interessierte eintragen können, sodass sie vor dem nächsten Tausch informiert werden.

1. Unser Kalender

Damit Kleidertauschbegeisterte einfach Events in ihrer Nähe finden können, haben wir einen Kalender auf unserer Webseite eingerichtet. Tragt einfach alle Infos über den Link unten ein und wir schalten den Eintrag dann frei. Da wir unsere Seite ehrenamtlich betreiben, ist das komplett kostenlos für euch.

2. Plakate & Flyer

Fragt bei Supermärkten usw. nach, ob ihr eure Plakate dort aufhängen oder Flyer auslegen dürft. DinA4-Plakate werden von Geschäften am besten akzeptiert, Flyer sollten etwas größer als Visitenkartenformat sein, damit sie nicht untergehen. Professionelles Drucken lassen lohnt sich!

3. Presseerklärung

Damit Tageszeitungen und Monatszeitschriften auf euren Kleidertausch aufmerksam machen, schickt ihnen am besten einen von euch vorgeschrieben Text per Mail. Um es euch leichter zu machen, haben wir eine Vorlage für euch erstellt, die ihr über den Button downloaden und anpassen könnt.

4. Soziale Medien

Erstellt ein Facebook-Event und bewerbt euren Tausch auch in anderen Apps, am besten mit dem #kleidertausch. Vorlagen für Posts und Facebook-Banner findet ihr unten. Wenn ihr regelmäßig Tauschpartys veranstaltet, könnt ihr auch extra dafür einen eigenen Account auf Instagram o. Ä. anlegen.

1. Unser Kalender

Damit Kleidertauschbegeisterte einfach Events in ihrer Nähe finden können, haben wir einen Kalender auf unserer Webseite eingerichtet. Tragt einfach alle Infos über den Link unten ein und wir schalten den Eintrag dann frei. Da wir unsere Seite ehrenamtlich betreiben, ist das komplett kostenlos für euch.

2. Plakate & Flyer

Fragt bei Supermärkten usw. nach, ob ihr eure Plakate dort aufhängen oder Flyer auslegen dürft. DinA4-Plakate werden von Geschäften am besten akzeptiert, Flyer sollten etwas größer als Visitenkartenformat sein, damit sie nicht untergehen. Professionelles Drucken lassen lohnt sich!

3. Presseerklärung

Damit Tageszeitungen und Monatszeitschriften auf euren Kleidertausch aufmerksam machen, schickt ihnen am besten einen von euch vorgeschrieben Text per Mail. Um es euch leichter zu machen, haben wir eine Vorlage für euch erstellt, die ihr über den Button downloaden und anpassen könnt.

4. Soziale Medien

Erstellt ein Facebook-Event und bewerbt euren Tausch auch in anderen Apps, am besten mit dem #kleidertausch. Vorlagen für Posts und Facebook-Banner findet ihr unten. Wenn ihr regelmäßig Tauschpartys veranstaltet, könnt ihr auch extra dafür einen eigenen Account auf Instagram o. Ä. anlegen.

Accessiores machen das Outfit - So wird eure Tauschbörse perfekt

Feedback

Legt Zettel und Stifte aus und stellt eine Box auf, in die das Feedback anonym eingeworfen werden kann. So erfahrt ihr, was ihr unbedingt wiederholen solltet – und was ihr verbessern könnt. Das ist auch ein guter Blitzableiter für frustrierte Gäste, damit die Kritik nicht später auf Facebook landet. Fragt auch, wie die Besucher vom Tausch erfahren haben – so wisst ihr fürs nächste Mal, welche Werbung sich lohnt.

Infos & Vorträge

Macht mit Plakaten, Flyern o. Ä. darauf aufmerksam, warum ihr überhaupt eine Kleidertauschparty organisiert habt. Vorlagen mit Fakten gibt es auf den Websites von Greenpeace und der Fashion Revolution Week. Kooperationen für Vorträge oder Infostände sind z. B. mit Clean Clothes Campaign, INKOTA, Global Fashion Exchange oder Fashion Revolution Week möglich.

Musik

Super wäre es, wenn ein DJ auflegen würde. Der wird euch auch sagen, welche Geräte er braucht – idealerweise hat eure Location das meiste davon schon vor Ort. Ansonsten spielt eine Playlist mit einer Soundanlage ab – auch kleine, tragbare Anlagen können genug Lautstärke für einen großen Raum bieten. Und: Kümmert euch im Voraus um die Anmeldung bei der GEMA – das geht ganz einfach online.

Getränke & Kuchen

Eine sehr gute Möglichkeit, um Spenden für eure Finanzierung zu sammeln – und um Gästen die Zeit zu vertreiben während sie auf Klamotten-Nachschub warten. Bietet dazu Sitzgelegenheiten an, die etwas abseits stehen. Wenn es vor Ort schon ein Café o. Ä. gibt, kann dieses den Verkauf evtl. auch übernehmen, um die Vermietung der Räume zu finanzieren.

Kunst

Stellt Upcycling-Projekte mit ausgedruckten Anleitungen zum Mitnehmen aus oder bietet ein Repair-Café für Kleidung an. Ihr könnt auch Textilfarbe und Schablonen bereitstellen oder Nähmaterial, mit Hilfe dessen die Gäste ihre T-Shirts oder Taschen aufpeppen können. Euch sind keine Grenzen gesetzt – vom Siebdruck bis zum Stickworkshop ist alles möglich – werdet kreativ!

Feedback

Legt Zettel und Stifte aus und stellt eine Box auf, in die das Feedback anonym eingeworfen werden kann. So erfahrt ihr, was ihr unbedingt wiederholen solltet – und was ihr verbessern könnt. Das ist auch ein guter Blitzableiter für frustrierte Gäste, damit die Kritik nicht später auf Facebook landet. Fragt auch, wie die Besucher vom Tausch erfahren haben – so wisst ihr fürs nächste Mal, welche Werbung sich lohnt.

Infos & Vorträge

Macht mit Plakaten, Flyern o. Ä. darauf aufmerksam, warum ihr überhaupt eine Kleidertauschparty organisiert habt. Vorlagen mit Fakten gibt es auf den Websites von Greenpeace und der Fashion Revolution Week. Kooperationen für Vorträge oder Infostände sind z. B. mit Clean Clothes Campaign, INKOTA, Global Fashion Exchange oder Fashion Revolution Week möglich.

Musik

Super wäre es, wenn ein DJ auflegen würde. Der wird euch auch sagen, welche Geräte er braucht – idealerweise hat eure Location das meiste davon schon vor Ort. Ansonsten spielt eine Playlist mit einer Soundanlage ab – auch kleine, tragbare Anlagen können genug Lautstärke für einen großen Raum bieten. Und: Kümmert euch im Voraus um die Anmeldung bei der GEMA – das geht ganz einfach online.

Getränke & Kuchen

Eine sehr gute Möglichkeit, um Spenden für eure Finanzierung zu sammeln – und um Gästen die Zeit zu vertreiben während sie auf Klamotten-Nachschub warten. Bietet dazu Sitzgelegenheiten an, die etwas abseits stehen. Wenn es vor Ort schon ein Café o. Ä. gibt, kann dieses den Verkauf evtl. auch übernehmen, um die Vermietung der Räume zu finanzieren.

Kunst

Stellt Upcycling-Projekte mit ausgedruckten Anleitungen zum Mitnehmen aus oder bietet ein Repair-Café für Kleidung an. Ihr könnt auch Textilfarbe und Schablonen bereitstellen oder Nähmaterial, mit Hilfe dessen die Gäste ihre T-Shirts oder Taschen aufpeppen können. Euch sind keine Grenzen gesetzt – vom Siebdruck bis zum Stickworkshop ist alles möglich – werdet kreativ!

Welche Probleme können auftreten?

Sehr großer Andrang

Wenn mehr Leute kommen, als in den Raum (bequem) reinpassen, richtet eine Warteschlange ein. Traut euch im Fall der Fälle auch, einen Einlass-Stop auszusprechen. Hilfreich ist auch, eine Anmeldung zur Gästeliste im Vorfeld über E-Mail, rsvpify.com / eventbrite.com o.Ä. zu fordern.

Helfer bedienen sich selbst zu viel

Mach im Vorfeld klar: Wer mittauscht, für den gelten dieselben Regeln wie für Gäste, wobei letztere Vorrang haben. Wer mittauscht, sollte das privat machen (also nicht in euren erkennbaren Uniformen, falls ihr welche für die Helfer habt) – und auf keinen Fall an der Annahme. Ausnahme könnte natürlich sein, dass sich jemand absolut unsterblich in ein Einzelstück verliebt hat – aber dann sollte er bitte umstehende Gäste um Zustimmung fragen, damit die sich nicht übergangen fühlen und sich mitfreuen können.

Dreiste Gäste

Überlegt euch vorher eine Strategie, wie ihr mit Gästen umgeht, die sich mehr nehmen als nach euren Tauschregeln erlaubt, die Sachen mitnehmen, die nicht zum Tauschen gedacht sind (z.B. Spiegel) oder die mit der Spendenkasse abhauen wollen. Oft reicht schon ein freundlicher, dezenter Hinweis, z.B. indem ihr Gästen das (scheinbare) Kompliment macht: “Oh, Du hast aber viel gefunden“. Macht euch emotional auf solche Menschen gefasst – gegenüber ihnen ist es okay, Konsequenzen zu ziehen. Aber keine Angst: in der Regel sind die Besucher von Tauschpartys gewissenhaft und sehr nett 🙂

Wir hoffen sehr, die Checkliste hat euch weitergeholfen 🙂 Falls noch Fragen offen geblieben sind, schreibt uns gerne eine Nachricht. Außerdem freuen wir uns sehr, wenn ihr die Besucher eurer Kleidertauschparty auf unsere Seite aufmerksam macht.